Russland beschießt mehrere Tankstellen in der Ukraine

Moskaus Angriffskrieg

Mit gezielten Angriffen auf Raffinerien hat die Ukraine eine Benzinkrise in Russland ausgelöst. Nun scheint sich der Kreml an einer Antwort zu versuchen.

Feuerwehreinsatz in Saporischschja nach einem russischen Luftschlag

Foto: Kateryna Klochko / AP

Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!

Zuletzt hatte die Ukraine auf die Energieversorgung der Krim-Halbinsel gezielt. Nun revanchiert sich Moskau mit ähnlich gezielten Angriffen: Russische Luftangriffe haben im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk über Nacht fünf Tankstellen getroffen. Mehrere Brände seien ausgebrochen, teilte der Gouverneur des Gebiets, Olexander Hanscha, auf Telegram mit. Eine Frau sei getötet worden, außerdem gebe es drei Verletzte.

In der Nacht zuvor waren Angriffe auf Tankstellen aus dem nördlichen Gebiet Sumy gemeldet worden. Der ukrainische Branchendienst Naftorynok hat seit April bereits mehr als 140 solcher Attacken gezählt.

Sie wirken wie eine Antwort auf die zunehmende Treibstoffkrise in Russland – zunächst auf der besetzten Krim, dann auch in vielen anderen Regionen. Im Land des Angreifers ist Benzin knapp geworden wegen ukrainischer Treffer auf Raffinerien und Versorgungswege. Russland, ein Großexporteur von Öl, führt deshalb nach Kremlangaben Gespräche über mögliche Treibstoffimporte.

Angriff auf russische Rüstungsbetriebe in Pensa

Ihrerseits griffen die ukrainischen Streitkräfte in den Morgenstunden die russische Stadt Pensa an. Sie liegt südöstlich von Moskau und etwa 550 Kilometer von der Ukraine entfernt. Die Gebietsverwaltung bestätigte einen Angriff, äußerte sich aber nicht zu Schäden.

Share

Рекомендуємо почитати:

Schreibe einen Kommentar