Ukraine-Krieg: Angriffe auf Treibstoffdepots legen Tourismus auf der Krim lahm

Putins Angriffskrieg

Seit Wochen greift Kyjiw die Benzinversorgung auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim an. Jetzt haben die Behörden alle Ferienlager geschlossen, der Tourismus soll bis September eingestellt werden.

Geschlossene Tankstelle auf der Krim

Foto: Alexey Pavlishak / REUTERS

Automatisch erstellt mit KI. Mehr Informationen dazu hier. War die Zusammenfassung hilfreich? Danke für Ihr Feedback!

Mit ihren Attacken auf Versorgungswege und Depots hat die Ukraine auf der von Russland völkerrechtswidrig annektierten Krim-Halbinsel eine Treibstoffkrise ausgelöst. Deren Folgen werden nun immer deutlicher sichtbar. Die von Moskau eingesetzten Behörden haben nun alle Ferienlager geschlossen sowie den Tourismus ausgesetzt.

Bereits seit Sonntag haben die ‌Tankstellen auf der Krim den Verkauf von Benzin und Diesel an Privatpersonen und Unternehmen komplett eingestellt. Gouverneur Sergej Aksjonow begründete die Schließung der Ferienlager und die Unterbrechung des Tourismus bis zum 1. September am Montag auf dem Kurznachrichtendienst Telegram ​mit der öffentlichen Sicherheit.

Der örtliche Energieversorger Krimenergo teilte außerdem mit, dass Zeitpläne für Stromsperren eingeführt wurden. Das wiederum hat auch Einfluss auf die Wasserversorgung. In der Hafenstadt Sewastopol wurden unterdessen für Montag alle öffentlichen Open-Air-Veranstaltungen abgesagt. Das teilte Stadtgouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit. Es werde auch keine Straßenbeleuchtung geben. Die Regierung in Moskau erklärte, man bemühe sich intensiv, ⁠die ⁠Auswirkungen der gestörten Treibstofflieferungen auf der Krim zu begrenzen.

Share

Рекомендуємо почитати:

Schreibe einen Kommentar